
Er war Mittelpunkt des Expo 2000 Projekts „Steinzeichen“...
...der Jahrtausendblick
Ich weiß gar nicht wie oft ich dieses Glas-Objekt schon gesehen habe. Immer nur im vorbeifahren. Und immer habe ich mir vorgenommen diese Aussichtsplattform mal zu besteigen. Das es sich hierbei um einen kulturellen Freizeitpark handelt, habe ich erst vor ein paar Tagen erfahren.
Wer heute im niedersächsischem Rinteln unterwegs ist, dem wird die filligrane Konstruktion aus Stein, Stahl und Glas vom Düsseldorfer Architekten Prof. Günter Zamp Kelp wohl nicht entgehen. 156 Stufen bringen Dich auf luftige 250 Meter Höhe direkt auf den Kamm des Wesergebirges. Dieses Bauwerk soll als Metapher für einen Blick ins kommende Zeitalter stehen. Ganz so weit konnte ich nicht gucken, aber für eine fantastische Aussicht ins Land reichte es allemale.
Aber wer nun genau wie ich noch vor kurzem gedacht hat es würde sich lediglich um eine Aussichtsplattform handeln, der irrt, auch wenn beim vorbeifahren das ganze nicht sofort zu erkennen ist. Große Hinweisschilder fehlen hier. Jedenfals habe ich sie nicht gesehen.
Aber da ist mehr...
...da ist Spaß und Faszination für Jung und Alt. Auf dem 16 ha. großem kulturellem Freizeitpark wird dem Besucher einiges geboten. Es gibt neben den Attraktionen wie Themenkino, Naturstein-Kabinett, Jahrtausendblick noch reichlich mehr zu entdecken. Mich begeisterte unter anderem der Medientunnel. Er bietet ein ganz besonderes Raumgefühl und ist der Rahmen für eindrucksvolle 3-D Multivisionsshows. Desweiteren ist dort die Simulation eines Vulkanausbruches zu sehen. Für ein besonderes Highlight für groß und klein halte ich die zahlreichen Mach- Mit – Angebote. Hier kannst Du Gold waschen, Steine mit dem Hammer bearbeiten oder nach verborgenen Schätzen suchen und viel mehr... ...und damit es auch richtig Spaß macht, darf man gefundene Schätze natürlich auch mit nach Hause nehmen. Es werden viele Workshops angeboten, wie beispielsweise Spurenlesen oder Wildpflanzen bestimmen, künstlerisches Gestalten mit Speckstein, Ton oder Kalkstein, die Geschichte des Bogens, der Pfeilspitze und des Bogenschießens oder eine Einführung in den Klettersport. In einem Bistro am Rand des Steinbruches gibt es auch was für den knurrenden Magen.
Ach übrings, wer seinen geliebten Vierbeiner mitnehmen möchte, kann dieses machen aber es besteht Leinenzwang. Außerdem empfehle ich dringend festes Schuhwerk. Als ich 2009 die Erlebniswelt steinzeichen besucht habe kostete der Eintritt pro Person 9 Euro. Kinder von 3-14 Jahren zahlen 6.Euro. Ermäßigungen gibt es für Gruppen ab 20 Personen und Familien. Am besten man besucht mal die Homepage des Veranstalters um sich zu informieren.
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